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Fidschi – Ein Abstecher ins Paradies

Gegen Abend am Flughafen in Fidschis Hauptstadt Nadi angekommen, machte ich mich bei sommerlich warmen 29 Grad Außentemperatur und unbeschreiblichen Vogelgezwitscher auf den Weg zur Gepäckausgabe. Bereits zuvor wurde ich, noch kaum richtig aus dem Flugzeug ausgestiegen, mit einem freundlichen „Bula“ begrüßt, welches mir die Einheimischen, begleitet von typischer Südseemusik, entgegenriefen. Das Land gefiel mir jetzt schon.

Meine erste Nacht auf der Pazifikinsel verbrachte ich in einem Hostel direkt am Strand, wo ich am Abend zuvor noch kurz einen kleinen Badegang vorm Schlafengehen wagte. Der nächste Morgen sah dann schon etwas stressiger aus. Da ich noch nichts für meine Reise gebucht oder geplant hatte, musste ich mich also recht schnell entscheiden, wie und wohin ich weiterreisen will. Hierfür stehen einem mehrere „Island Hopping“ -Pakete zur Auswahl, bei denen man jeweils mit einer Fähre oder kleinen Wassertaxis auf die benachbarten Inseln gebracht wird. Nach einer kurzen Entscheidungsphase hatte ich dann mein Paket gefunden und kurzerhand wurde auch schon alles für mich organisiert und ich fand mich nur wenige Minuten später im Taxi auf dem Weg zum Hafen wieder.

Von da aus ging es mit der Fähre zur ersten Insel „Beachcomber“, die zur Mamanuca-Inselgruppe gehört. Hier verbrachte ich nur eine Nacht, kam aber schon vormittags an, wodurch mir genügend Zeit blieb, mich am Strand in die Sonne zu legen und Schnorcheln zu gehen. Am Abend stand dann sogar noch eine kleine Show mit Tänzen, einer Feuershow und Disco auf dem Programm, nicht umsonst wird die Insel auch ‚Partyinsel‘ genannt.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder bereit machen zum Boarding und ich wurde auf die nächste Insel gebracht: „Barefoot Manta“, die zu den Yasawa-Inseln gehört. Sichtlich größer als die vorherige Insel, die man locker in 10 Minuten einmal zu Fuß umrunden konnte, wurde ich auch hier wieder mit Gesang und purer Lebensfreude am Strand abgeholt. Den restlichen Tag verbrachte ich auf der faulen Haut, sowie auf Fotosafari. Teilweise fühlte ich mich wie in einer anderen paradiesischen Welt, zu unreal schön um wahr zu sein. Am späteren Nachmittag nahm ich an einer geführten Wandertour teil die uns zu einem Aussichtspunkt am Berg brachte. Hier genossen wir einen tollen Blick aufs Meer und konnten der Sonne beim Untergehen zusehen.

Am zweiten Tag auf der Insel hatte ich mir vorgenommen, auch hier die Unterwasserwelt etwas genauer zu erkunden. Die Insel trug ihren Namen nicht umsonst. Hier sollte es möglich sein, Mantarochen zu beobachten. Nach einem tollen Sonnenaufgang am Strand, nur fünf Meter entfernt von meiner Unterkunft, einer kleinen Holzhütte umgeben von Palmen, machte ich mich gegen Nachmittag mit Schnorchel und Taucherflossen ins Wasser und war beeindruckt, von dem Anblick, der sich mir dort bot. Rochen konnte ich zwar keine erblicken, dafür aber Korallenriffe, bunte Seesterne und Unmengen an Fischen in jeglicher Größe und Farbe. Südsee pur.

Nach paradiesischen ersten Inseltagen ging es am Samstag dann schon auf die dritte und damit letzte Insel auf meiner Reise. Im „Blue Lagoon Resort“, welches weiter nördlich, aber ebenfalls auf den Yasawa-Inseln liegt, sollte ich nochmal zwei Nächte verweilen bis es dann wieder zurück auf die Hauptinsel und zum Flughafen geht.

Aus zwei Nächten wurden drei, da mich eine kleine Erkältung erwischt und etwas ausgeknockt hatte. An Unternehmungen war nicht mehr zu denken, aber immerhin konnte ich noch ein bisschen im Schatten am Strand liegen und vor mich hinträumen.

Am letzten Tag auf Fidschi fuhr ich nur noch mit der Fähre zurück auf die Hauptinsel und am Abend brachte mich ein Flugzeug zurück nach Auckland/Neuseeland, wo ich die restlichen Tage bis zu meinem Rückflug nach Deutschland verbrachte.

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